Von Spannung konnte in der Oberliga Süd 4 der Damen nicht gerade die Rede sein. Dafür trat die Mannschaft um Kapitänin Victoria Vetter von Beginn an zu souverän auf. Bereits vor dem finalen Heimspieltag betrug der Vorsprung auf die Verfolgerinnen aus Eschenried komfortable drei Punkte. Und auch diesen letzten Spieltag nahmen die Gastgeberinnen zum Anlass, um noch einmal ihre Muskeln spielen zu lassen. Clara Burmann zauberte mit nur zwei Schlägen über Par (insgesamt 74 Schläge) und drei Birdies im Gepäck eine fantastische Runde auf den Platz – die tagesbeste Leistung bei den Damen!
Weil Ann-Kathrin Schill (81), Anne Neubig (84), Lita (85) und Lion Huber (86) und Victoria Vetter ( ) genauso stark ablieferten, sicherte sich das Team im fünften Ligaspiel den vierten Sieg. Somit zeigt die Abschlusstabelle folgende beeindruckende Werte: vier Punkte Differenz auf Platz zwei, zudem insgesamt 44 Schläge weniger als die Konkurrenz und der hochverdiente Aufstieg in die Regionalliga. Eine tolle Leistung, zu der wir alle beteiligten Spielerinnen und Verantwortlichen beglückwünschen.
ZU DEN ERGEBNISSEN DER FRAUEN AM 5. SPIELTAG »
Vielleicht fragen Sie sich, was einen solchen Spieltag in der Deutschen Golf Liga (DGL) so besonders macht und warum sich das Zuschauen bei den Frauen und Männern lohnt. Hier ein paar Eindrücke:
- Bereits auf der Startliste stehen in der Spalte "Handicap" sehr, sehr niedrige Zahlen, einige davon mit einem Minus davor
- Bei Schlägen ins Grün rollt der Ball mehrere Meter zurück und die Pitchmarken werden allesamt ausgebessert (beides ist nicht selbstverständlich, wobei die Sache mit dem Backspin deutlich schwieriger sein dürfte)
- Drives legen teilweise Strecken zurück, für die unsereins zwei bis drei Schläge benötigt
- Andererseits werden bestimmte Schläge taktisch platziert, um die bestmögliche Spielfortsetzung zu gewährleisten
Schauen Sie also nächstes Jahr gerne mal vorbei, nehmen Sie am Samstag, 1. August 2026 am Preis der Mannschaften teil oder melden Sie sich zu den diesjährigen Clubmeisterschaften an. Dort könnte ein ähnliches Spektakel auf Sie warten.
Herren liefern sich ein packendes Finale mit Eichenried – und Riedhof
Nach dem Aufstieg im letzten Jahr traten die Herren ebenfalls in der Oberliga an. Vor dem parallel stattfindenden Heimspieltag standen die Vorzeichen allerdings ein wenig anders als bei den Damen: Aufgrund des Sieges im vierten Ligaspiel belegte die Mannschaft um Kapitän Moritz Fellinger Platz drei. Da aber sowohl das viert- als auch das fünftplatzierte Team absteigen, war höchste Vorsicht geboten. Der Vorsprung auf den Tabellenvierten aus Starnberg betrug nur einen einzigen Punkt.
So die Ausgangslage vor dem finalen Heimspiel. Doch dann schlug die Stunde von Moritz Fellinger, Philip Ball (Handicap -1,9) und Tausendsassa Lutz Tigges! Moritz legte mit einem Schlag unter Par die tagesbeste Runde hin – unterm Strich standen an Bahn 16 ein Birdie und 17 Pars. Philip und Lutz benötigten jeweils nur einen Schlag mehr als Par, wobei insbesondere Philips Scorekarte etwas "wilder" aussah: vier Birdies, fünf Bogeys.
Da auch Fabian Buhl (77 Schläge), Fabian Furch (79), Ambros Armsen (82), Carsten Malzan (82) und Daniel Bitz (82) angesichts der nicht einfachen Konstellation hervorragende Ergebnisse ins Clubhaus brachten, holten sich die Männer mit insgesamt 33 Schlägen über Par (27,4 über CR) den zweiten Platz. Ein einziger Schlag fehlte am Ende, um den Tagessieg zu erringen, der an München Eichenried ging. An dieser Stelle wollen wir nicht verschweigen, dass Jan Henrik Heinz – wie Moritz – eine tolle Runde mit nur 71 Schlägen gelang.
In der Gesamtabrechnung bedeutet das ebenfalls Rang zwei. Zwei Punkte hinter München-Riedhof, die in Aschheim einen gebrauchten Tag erwischten und sich auf den allerletzten Zentimetern ins Ziel retteten. Auch hier war es nur ein einziger Schlag, der den diesjährigen Aufsteiger am letzten Spieltag von Platz vier trennte. Hätte Aschheim einen Punkt mehr und Riedhof einen Punkt weniger... Es sollte leider nicht so kommen und vielleicht wäre die Sensation auch des Guten zu viel gewesen. Dennoch eine bemerkenswerte spielerische und kämpferische Leistung der Aschheimer Männer. Weiter so!
ZU DEN ERGEBNISSEN DER MÄNNER AM 5. SPIELTAG »


